WordPress Wartungsvertrag: Was muss drin stehen?

Ein Wartungsvertrag soll dir Sicherheit geben – nicht dem Anbieter ein bequemes Abo. Damit du Angebote vergleichen kannst, findest du hier alle Punkte, die in einen sauberen WordPress-Wartungsvertrag gehören, und die Warnsignale, bei denen du besser ablehnst.

1. Konkrete Leistungen statt schwammiger Versprechen

„Wir kümmern uns um Ihre Website“ ist kein Leistungsumfang. Im Vertrag sollte konkret stehen:

  • Updates: WordPress-Core, Plugins und Themes – in welchem Turnus? Werden Updates vor dem Einspielen getestet?
  • Backups: Wie oft, wie lange aufbewahrt, wo gespeichert? (Extern gelagert ist Pflicht – ein Backup auf demselben Server ist im Ernstfall wertlos.)
  • Sicherheit: Firewall, Malware-Scans, Login-Schutz – was genau ist eingerichtet?
  • Monitoring: Wird die Erreichbarkeit überwacht? In welchem Intervall?
  • Reporting: Bekommst du regelmäßig einen nachvollziehbaren Bericht über die durchgeführten Arbeiten?

2. Reaktionszeiten – schriftlich

Der wichtigste Unterschied zwischen den Anbietern zeigt sich im Notfall. Steht im Vertrag, wie schnell reagiert wird, wenn die Seite down ist? „Schnellstmöglich“ ist keine Zusage. Eine konkrete Reaktionszeit (z. B. 4 Stunden zu Geschäftszeiten) schon.

3. Reparaturen: inklusive oder extra?

Hier verstecken sich die teuren Überraschungen. Kläre: Was passiert nach einem Update-Crash oder Hack? Ist die Wiederherstellung im Preis enthalten – oder kommt dann eine Stundenrechnung? Bei seriösen Anbietern gehört die Reparatur von Ausfällen zum Paket.

4. DSGVO: Ohne AV-Vertrag geht es nicht

Wer deine Website wartet, hat Zugriff auf personenbezogene Daten – Formulareinträge, Nutzerkonten, Bestelldaten. Dafür schreibt Art. 28 DSGVO einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vor. Ein Anbieter, der keinen AVV anbietet oder nicht weiß, was das ist, scheidet aus. Genauso wichtig: Wo werden Backups gespeichert (EU?), und wer hat Zugriff? Bei looppress gehört der AV-Vertrag fest zum Onboarding.

5. Laufzeit und Kündigung

Zwölf Monate Mindestlaufzeit mit automatischer Verlängerung und drei Monaten Kündigungsfrist? Das schützt nur den Anbieter. Fair ist: monatlich kündbar, formlos in Textform. Wer von seiner Leistung überzeugt ist, braucht keine Vertragsfesseln.

6. Was passiert bei Kündigung?

Steht im Vertrag, dass du bei Vertragsende alle Zugänge, das letzte Backup und eine Übergabe-Dokumentation bekommst? Deine Website gehört dir – ein Anbieter, der Zugangsdaten als Druckmittel behält, ist ein Warnsignal.

Die Red Flags auf einen Blick

  • Keine konkreten Leistungen oder Reaktionszeiten im Vertrag
  • Kein AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO
  • Backups nur auf dem eigenen Server der Website
  • Lange Mindestlaufzeiten plus lange Kündigungsfristen
  • Reparaturen kosten grundsätzlich extra
  • Zugänge und Backups werden bei Kündigung nicht herausgegeben

So machen wir es bei looppress

Alle looppress-Pakete sind monatlich kündbar, Reparaturen bei Ausfällen sind inklusive, Backups liegen verschlüsselt auf Servern in Deutschland, und der AVV gehört zum Onboarding. Die Antworten auf die häufigsten Vertragsfragen findest du in unserer FAQ.

Inhalt