WordPress Backup: Die richtige Strategie (und die 3 häufigsten Fehler)
Die bittere Wahrheit über Backups lernt man immer im falschen Moment: wenn die Seite weg ist und das Backup nicht funktioniert. Damit dir das erspart bleibt, hier die Backup-Strategie, die im Ernstfall wirklich hält – und die drei Fehler, die fast jeder macht.
Was ein WordPress-Backup enthalten muss
Ein vollständiges Backup besteht aus zwei Teilen: den Dateien (WordPress-Core, Themes, Plugins, Uploads/Medien) und der Datenbank (alle Inhalte, Einstellungen, Nutzer, Bestellungen). Nur beides zusammen ergibt eine wiederherstellbare Website. Viele „Backups“ sichern nur eines von beiden.
Die 3-2-1-Regel
Der Standard aus der IT gilt auch für deine Website:
- 3 Kopien deiner Daten (Original + 2 Backups)
- 2 verschiedene Speicherorte
- 1 Kopie extern – also nicht auf dem Server, auf dem die Website läuft
Der letzte Punkt ist der wichtigste: Fällt dein Hoster aus, wird dein Account gehackt oder gesperrt, ist ein Backup auf demselben Server genauso weg wie die Website.
Wie oft sichern?
- Statische Firmenwebsite: täglich – Speicherplatz kostet fast nichts, verlorene Inhalte schon
- Blog / regelmäßige Inhalte: täglich, vor jeder größeren Änderung zusätzlich manuell
- WooCommerce-Shop: Datenbank mehrmals täglich bis stündlich – jede Bestellung zwischen zwei Backups wäre sonst verloren
Aufbewahrung: mindestens 30 Tage. Manche Probleme – etwa ein unbemerkter Hack – fallen erst nach Wochen auf, und dann brauchst du ein Backup von davor.
Womit sichern?
Hoster-Backups sind eine gute Grundlage, aber prüfe: Wie lange werden sie aufbewahrt, kannst du selbst wiederherstellen, liegen sie extern? Backup-Plugins wie UpdraftPlus oder WP Vivid können automatisch auf externe Speicher sichern (S3, Google Drive & Co.) – wichtig ist die Verschlüsselung und ein Speicherort in der EU, spätestens wenn personenbezogene Daten in der Datenbank stecken. Ideal ist die Kombination aus beidem: Hoster-Backup plus unabhängige externe Sicherung.
Die 3 häufigsten Backup-Fehler
Fehler 1: Das Backup liegt auf dem eigenen Server
Der Klassiker. Server weg = Website weg = Backup weg. Immer extern sichern.
Fehler 2: Die Wiederherstellung wurde nie getestet
Ein Backup, das du nie zurückgespielt hast, ist keine Sicherheit, sondern Hoffnung. Teste den Restore mindestens quartalsweise – auf einer Staging-Umgebung, nicht auf der Live-Seite. Erst dann weißt du, ob die Sicherung vollständig ist und wie lange die Wiederherstellung dauert.
Fehler 3: Vor Updates wird nicht zusätzlich gesichert
Das nächtliche Backup ist 20 Stunden alt, wenn du mittags ein Update einspielst. Ein frisches Backup direkt vor dem Update macht aus einem Crash ein Zehn-Minuten-Problem – mehr dazu unter WordPress Updates richtig machen.
Oder: Backups, um die du dich nie kümmern musst
In jedem looppress-Paket stecken tägliche Backups: verschlüsselt, 30 Tage aufbewahrt, auf Servern in Deutschland und physisch getrennt von deinem Hosting – inklusive regelmäßiger Wiederherstellungstests. Wenn etwas schiefgeht, spielen wir zurück, nicht du. Alle Details auf der Leistungsseite.